Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Ausgewählte Publikationen

Rhetorik. Ein internationales Handbuch

Beetz, Manfred / Dyck, Joachim / Neuber, Wolfgang / Oesterreich, Peter / Ueding, Gert (Hrsg.)

Rhetorik Jahrbuch (2009)
Bd. 28: Rhetorik und Verständlichkeit
Herausgegeben von Gerd Antos
Berlin, New York (Walter de Gruyter) 2009
XV, 144 Seiten, 144 S.

ISBN: 978-3-484-60580-0

Die Rhetorik hat als Überzeugungstechnik, Schulfach und soziale Praxis unser literarisches und sprachlich-gesellschaftliches Leben seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. bestimmt. Ihre Geschichte ist die Geschichte der Produktion von Rede unter wechselnden gesellschaftlichen Bedingungen. Als Wissenschaftsfach hat sich die Rhetorik in Deutschland seit den 60er Jahren an den Universitäten wieder durchsetzen können und sie spielt heute, in einer fortgeschrittenen Mediengesellschaft, eine herausragende Rolle in Werbung, Verkauf und Sozialtechnologie des Managements. - Das Jahrbuch Rhetorik fasst die Forschungen in Deutschland zur Rhetorik zusammen und stellt die Neuerscheinungen in einem ausgedehnten Rezensionsteil vor. Eine laufende Bibliographie informiert über sämtliche Veröffentlichungen zur Rhetorik im deutschsprachigen Raum.
Die Beiträge erscheinen in Deutsch, Englisch oder Französisch.

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Verständlichkeit als Bürgerrecht?

Eichhoff-Cyrus, Karin M./ Antos, Gerd (Hrsg.)

Verständlichkeit als Bürgerrecht

Verständlichkeit als Bürgerrecht

Duden - Thema Deutsch Verständlichkeit als Bürgerrecht? Die Rechts- und Verwaltungssprache in der öffentlichen Diskussion

ISBN: 978-3-411-04314-9
384 S.

Juristenlatein und Beamtendeutsch - dieser Band beleuchtet das Dilemma der deutschen Rechtssprache. Warum sind Gesetzes- und Verwaltungstexte so schwer verständlich? Wie kann Verwaltungssprache bürgernah gestaltet werden - und kann dies zum Bürokratieabbau beitragen? Ist eine vollkommene Transparenz überhaupt realistisch und sinnvoll? Müssen bestimmte Rechtsnormen nicht vielmehr interpretierbar und auslegungsfähig bleiben? Dieses Buch richtet sich an Hochschullehrer, Studierende, Juristen und Politiker sowie an alle, die Einblick in das Thema Rechts- und Verwaltungssprache gewinnen möchten.

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Transferqualität

Antos, Gerd / Weber, Tilo (Hrsg.)

Bedingungen und Voraussetzungen für Effektivität, Effizienz, Erfolg des Wissenstransfers  Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2005. VI, 269 S., zahlr. Abb. und Tab.

Transferwissenschaften. Bd. 4 Herausgegeben von Gerd Antos und Sigurd Wichter ISBN 978-3-631-51665-2

Unsere modernen Gesellschaften definieren sich über Wissen, seine Gewinnung, Speicherung und seinen Transfer. Dass bei der Übertragung und der damit einhergehenden Transformation eine optimale Transferqualität anzustreben ist, erscheint auf den ersten Blick als selbstverständliche Forderung. In diesem Sammelband präsentieren AutorInnen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen und Praxisfeldern grundlagentheoretische Beiträge sowie konkrete Erfahrungsberichte, die sich vor allem mit den folgenden beiden Fragestellungen befassen: Welche Faktoren bedingen den Erfolg, das Gelingen, die Effektivität, die Effizienz oder kurz: die Qualität eines Wissenstransfers? Welche Methoden stehen in den verschiedenen Domänen zur Verfügung, um die Qualität von Wissenstransfer zu bewerten, gar zu messen und schließlich zu optimieren?

Aus dem Inhalt:

  • Tilo Weber/Gerd Antos: Einführung: Facetten der Transferqualität
  • Matthias Ballod: Die Qualität des Wissenstransfers aus informationsdidaktischer Perspektive
  • Nina Janich: Richtig und falsch oder „Anleitung zum Querdenken"? Zur Frage des Anspruchs an Wissenstransfer
  • Thorsten Roelcke: Ist ein gelungener Wissenstransfer auch ein guter Wissenstransfer? Effektivität und Effizienz als Maßstab der Transferqualität
  • Oliver Stenschke: Die Analyse der Wissenstransferqualität: „Wissen messen" in Pressetexten
  • Tilo Weber: Wissenstransfer
  • Transferqualität - Transferqualitätskontrolle
  • Wolfgang K. Schulz: Zum Problem der Wissensdynamik. Überlegungen zu einer kognitionssoziologischen Analyse des Wissenstransfers
  • Mirko Wischke: Was ist es wert zu wissen? Friedrich Nietzsche, Max Weber und Jürgen Habermas über die Frage nach dem Wissenswerten
  • Albert Busch: Wissenskommunikation im Gesundheitswesen: Transferqualität in der Online-Gesundheitskommunikation
  • Taeko Takayama-Wichter: Leistungen des Comic-Elements in der Frage der Transferqualität anhand von Beispielen aus dem japanischen medizinischen Bereich
  • Markus Nickl: Analyse von Websites. Heuristiken zur Beurteilung von Unternehmensauftritten im Internet
  • Katharina J. Rohlfing: Zwischen Vielfalt und Vertiefung. Zum Unterhaltungswert von Trainings in der Wirtschaft
  • Carsten Schultze/Erhard Kühnle: Qualitässicherung für die Beratungspraxis im naturwissenschaftlich-technischen Arbeitsfeld
  • Jörg Kilian: Grammatik im digitalen Dialog. Zur Qualität des dialogischen Transfers grammatischen Wissens in interaktiven Lehr-Lern-Programmen für DaF
  • Danuta Olszewska: Metatextuelle Formulierungs-muster in wissenschaftlichen Texten - am Beispiel von Zielformulierungen
  • Marianne Grove Ditlevsen: Transferqualität als fremdsprachliche Qualität - Vorüberlegungen zu einem differenzierten und dynamischen Instrumentarium zur Bewertung von Sprachqualität im Rahmen des TQM-Konzepts
  • Bernd Meyer: Der Transfer von Nomina und Pronomina in gedolmetschten Aufklärungsgesprächen

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Wissenstransfer durch Sprache als gesellschaftliches Problem

Antos, Gerd / Wichter, Sigurd (Hrsg.)

In Zusammenarbeit mit Jörg Palm

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2005. XII, 446 S., zahlr. Abb., Tab. und Graf.

Transferwissenschaften. Bd. 3 Herausgegeben von Gerd Antos und Sigurd Wichter
ISBN 978-3-631-38986-7

Ob im Internet, in der Freizeit oder im Beruf: Immer mehr Menschen verbringen ihre Zeit mit der Suche nach sowie der Rezeption und Verarbeitung von symbolisch repräsentiertem Wissen. Insofern ist die Kommunikation von Information und Wissen zur bestimmenden Erfahrung und zur zentralen Aufgabe in heutigen Berufen und damit in modernen Wissensgesellschaften geworden. Sie ist Voraussetzung und Resultat einer fortschreitenden Arbeitsteilung und Spezialisierung in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Sammelband geht zwei Fragen nach: Wie kommunizieren wir Wissen - und zwar unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen und kommunikativen Randbedingungen des Wissenstransfers? Und: Welche Konsequenz hat Wissenskommunikation für die Gesellschaft?

Aus dem Inhalt:

  • Gerd Antos: Vorwort
  • Dagmar Barth-Weingarten/Markus Metzger: Ein problematischer Dialog: Bedingungen für die Kommunikation Wissenschaft - Öffentlichkeit und ihre Konsequenzen am Beispiel der Linguistik
  • Marc Bovenschulte: Public Understanding of Science
  • Jürg Niederhauser: Erfahrungen beim Schreiben über sprachliche Fragen und linguistische Themen für Zeitungen und Zeitschriften
  • Tilo Weber/Gerd Antos: Kommunikationstrainer und Linguistik. Einseitige Betrachtungen zu einem wechselseitigen Isolationsverhältnis
  • Stefania Cavagnoli: Vom Paradigma zur Umsetzung: Das Bozner Modell
  • Helmut Gruber: WirtschaftswissenschafterInnen und JuristInnen lernen schreiben: Wissenstransfer zwischen Sprachwissenschaft und JungassistentInnen der Wiener Wirtschaftsuniversität am Beispiel eines Schreibtrainings - Jan Iluk: Edukativer Wissenstransfer und der lexikalische Schwierigkeitsgrad von Lehrwerktexten
  • Nina Janich: Jaguar und Neinguar - Vermittlung von Wissen über Sprache in Kinder- und Jugendbüchern
  • Peter Kastberg: Textoptimierung über Textsortenwechsel - Wissenstransfer als Wissensselektion
  • Ulrike Pospiech: Der Schreibtrainer - eine multimediale Schreibhilfe
  • Stefan J. Schierholz: Die Wissensquelle Wörterbuch im Bereich Deutsch als Fremdsprache
  • Anny Schweigkofler: Das Bozner Modell: Studentische Fachtexte zwischen Transfer-Check und Transfer-Reflexion
  • Taeko Takayama-Wichter: Das Comic-Element beim Wissenstransfer - sein Stellenwert in der japanischen Gesellschaft und seine Intertextualität
  • Martin Wengeler: Sprachgeschichte der Bundesrepublik - (k)ein Thema für Schule, Medien, Öffentlichkeit?
  • Jerzy Żmudzki: Transferprozesse und -typen beim Vollzug des Konsekutiv-dolmetschens
  • Stefan Pfänder: Sprachwissenschaft und Problemlösungen - - Jan Engberg: Zugänglichkeit und Verarbeitungsstrategien -eine Pilotuntersuchung zu juristischen Texten
  • Reinhold Schmitt/Daniela Heidtmann: Die Analyse von Meetings: Bericht über ein gesprächsanalytisches Transferprojekt in einem Software-Unternehmen
  • Silke Jahr: Die Effektivierung des Transfers von Wissen durch die Kommunikation von Emotionen in juristischen Texten
  • Markus Nussbaumer: Produktion, Transformation und Transfer von Wissen im Recht
  • Ingo Warnke: Das Stereotyp vom "unverständlichen deutschen Gesetz" - Transfergrenzen in Zeiten des Verlangens nach Wissen
  • Gerd Antos: Die Rolle der Kommunikation bei der Konzeptualisierung von Wissensbegriffen
  • Bernd Dewe: Von der Wissenstransferforschung zur Wissenstransformation: Vermittlungsprozesse - Bedeutungsveränderungen
  • Helmut Ebert: Zur Bedeutung der Vorfeld-Kommunikation und Kommunikationsqualität für den Wissenstransfer zwischen Organisationen und Teilöffentlichkeiten
  • Antonie Hornung: Wissenstransfer versus Wissensvermittlung - eine Annäherung an den Begriff am Beispiel sprachlich-/kulturelles Wissen
  • Sigurd Wichter: Wissenstransfer und Stereotypie. Zur Rolle von ungleichen Wissenskomplexen
  • Tatjana V. Yudina: Zum Problem der Reflexion der Wissenschaft in der Gesellschaft. Unterschiedliche Systeme - Unterschiedliche Sprache
  • Albert Busch: Wissenstransfer aus vertikalitätsorientierter und kommunikationssoziologischer Perspektive: Experten und Laien im diskursiven Kontakt

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Handbooks of Applied Linguistics [HAL]

Knapp, Karlfried / Gerd, Antos (Hrsg.)

Communication Competence, Language and Communication Problems, Practical Solutions
Ed. by Antos, Gerd & Knapp, Karlfried

The Mouton de Gruyter Handbooks of Applied Linguistics series is based on an understanding of Applied Linguistics as field of academic enquiry that deals with the theoretical and empirical investigation of real world problems in which language and communication are a central issue.

Applied Linguistics is not interpreted as a reduction of (theoretical) linguistics, nor as simply applying linguistic theories and methodologies. Rather, the assumption is that Applied Linguistics is a problem-oriented and problem-solving activity. As such, it is actively involved in the development of innovative theoretical approaches as well as practical solutions, drawing on insights from linguistics, but also from neighbouring disciplines such as psychology, anthropology, sociology, pedagogy, computer science, etc.

It is the goal of the Handbooks of Applied Linguistics to provide a state-of-the-art description of different areas of Applied Linguistics with respect to their ability to provide descriptions, analyses, explanations and, if possible, solutions of everyday language-related problems. These areas are represented by the nine volumes of the series:

  1. Individual Communication Competence ISBN 978-3-11-018829-5
  2. Interpersonal Communication ISBN 978-3-11-018830-1
  3. Communication in Organisations and Professions ISBN 978-3-11-018831-8
  4. Communication in the Public Sphere ISBN 978-3-11-018832-5
  5. Multilingualism and Multilingual Communication ISBN 978-3-11-018216-3
  6. Foreign Language Communication ISBN 978-3-11-018833-2
  7. Intercultural Communication ISBN 978-3-11-018471-6
  8. Technical Communication ISBN 978-3-11-018834-9
  9. Language and Communication: Diversity and Change ISBN 978-3-11-018217-0

In line with the overall goals of the series, each individual volume will explain what is problematical in its particular field, how/why various proposals have been made, and how well grounded they are in principle and workable in practice. Thus, a major objective of the series is to present a critical appraisal of the relevance of Applied Linguistics, be it from the perspective of individual actors or of social groups / societies.

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Wahrnehmungskulturen

Antos, Gerd/ Bremer, Thomas/ Jäger, Andrea/ Oberländer, Christian (Hrsg.)

Erkenntnis - Mimesis - Entertainment
Reihe Massenphänomene, Bd. 3 ca. 240 Seiten, Br.

ISBN 978-3-89812-533-8

Bilder haben hierzulande die Funktion des Leitmediums übernommen und dabei Text und Sprache zunehmend verdrängt. Die japanische Kultur hingegen scheint seit jeher geprägt von Bildern.

Stimmen diese Befunde und deren Implikationen? Werden Wahrnehmungskulturen tatsächlich maßgeblich durch die Medien unserer Wahrnehmung bestimmt?

In ihren Beiträgen analysieren die Autoren unterschiedliche Wahrnehmungsformen und -verfahren, fragen nach dem Zusammenhang von Bildern und Texten und untersuchen die Narration der Bilder.

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Interkulturalität: Methodenprobleme der Forschung

Földes, Csaba / Antos, Gerd (Hrsg.)

Beiträge der Internationalen Germanistischen Konferenz im Germanistischen Institut der Pannonischen Universität Veszprém 7.–9. Oktober 2004

2007 • ISBN 978-3-89129-197-9 • VIII/293 S., kt.

‚Interkulturaltität‘ ist in den letzten 15 Jahren zu einem erfolgreichen multi-, inter- bzw. transdisziplinären Forschungsfeld, ja vielleicht sogar schon zu einem zeittypischen Paradigma geworden. Dieses Paradigma reflektiert das gestiegene Bewusstsein einer fortschreitenden „Multikulturalisierung“ moderner Gesellschaften ebenso wie die Einsicht in deren Vernetztheit.
Germanistinnen und Germanisten aus sieben verschiedenen Ländern (Dänemark, Deutschland, Japan, Polen, Russland, der Slowakei und Ungarn) präsentieren im vorliegenden Band aus der Perspektive der Sprach- und Literaturwissenschaft sowie der Didaktik Forschungskontexte bzw. -konzepte, Gegenstände, Inhalte und paradigmatische Fragestellungen einer interkulturellen Betrachtungsweise. Die Beiträge sind sowohl theorieorientiert als auch empirisch bzw. datenorientiert. Ziel des Bandes ist es, jeweils wichtige Bausteine zur Herausarbeitung einer Methodologie interkultureller Forschungen zu liefern.Germanistinnen und Germanisten aus sieben verschiedenen Ländern (Dänemark, Deutschland, Japan, Polen, Russland, der Slowakei und Ungarn) präsentieren im vorliegenden Band aus der Perspektive der Sprach- und Literaturwissenschaft sowie der Didaktik Forschungskontexte bzw. -konzepte, Gegenstände, Inhalte und paradigmatische Fragestellungen einer interkulturellen Betrachtungsweise. Die Beiträge sind sowohl theorieorientiert als auch empirisch bzw. datenorientiert. Ziel des Bandes ist es, jeweils wichtige Bausteine zur Herausarbeitung einer Methodologie interkultureller Forschungen zu liefern.

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Zeitschrift für Angewandte Linguistik

Fix, Ulla / Antos, Gerd / Sendlmeier, Walter F. (Hrsg.)

im Auftrag der Gesellschaft für Angewandte Linguistik

Heft 49 / September 2008

ISSN 1433-9889


Aus dem Inhalt:

  • Bärbel Treichel: Individuelle und kollektive Mehrsprachigkeit in Sprachbiographien
  • Marina Zorman/Zdenka Cebasek-Travnik/Borut Skodlar: Discourse analysis and psychotherapy
  • Roman Opilowski: Die Interbildlichkeit und deren sprachliche Unterstützung in den Titelseiten des Magazins Der Spiegel
  • Simon Meier: «Wie war das gleich?» - Interaktive Sinnkonstitution von Beleidigungen, aufgezeigt anhand eines literarischen Beispiels
  • Jörg Jost: Die Textsorte Lehrerkommentar in der Primarstufe. Ergebnisse einer Pilotstudie.

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Brauchen wir einen neuen Textbegriff?

Fix, Ulla / Adamzik, Kirsten / Antos, Gerd / Klemm, Michael (Hrsg.)

Antworten auf eine Preisfrage

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2002. 192 S.


Forum Angewandte Linguistik. Bd. 40
Verantwortlicher Herausgeber: Gerd Antos
ISBN 978-3-631-39139-6

Angesichts der Entwicklung der Textlinguistik und der Zunahme semiotischer, kulturwissenschaftlicher und medienbezogener Aspekte bei der Textbetrachtung wird der tradierte Textbegriff zunehmend in Frage gestellt. Der Band versammelt deshalb Antworten auf die von K. Adamzik und U. Fix gestellte und von der Gesellschaft für Angewandte Linguistik mit einem Preisgeld ausgestattete Preisfrage „Brauchen wir einen neuen Textbegriff?“. Es werden elf Beiträge veröffentlicht, die die Auseinandersetzung mit dem Textbegriff unter verschiedenen Aspekten und in verschiedener Form führen und die zu durchaus kontroversen Antworten kommen. Drei Aufsätze von Herausgebern und Jurymitgliedern (Adamzik, Antos, Klemm), eine Sammlung von Textdefinitionen (Klemm) und eine Einführung mit Laudatio (Fix) ergänzen die Antworten.

Aus dem Inhalt:

  • Ulla Fix: Knappe Historie und kurze Laudatio - auf alle
  • Michael Klemm: Ausgangspunkte: Jedem seinen Textbegriff? Textdefinitionen im Vergleich
  • Eva Martha Eckkrammer: Brauchen wir einen neuen Textbegriff?
  • Ulrich Breuer: Wir schalten um. Text als Handlung/Text als Kommunikation
  • Helmut Ebert: Brauchen wir einen neuen Textbegriff? Thesen
  • Nina Janich: Des Kaisers neue Kleider oder: Die Suche nach einem neuen Textbegriff
  • Jörg Meier: Zwischen Textphilologie, Kulturwissenschaft und „neuen Medien". Interdisziplinäre Anmerkungen und Fragestellungen zum Textbegriff
  • Lioudmila Möller: Beitrag zur Diskussion: Brauchen wir einen neuen Textbegriff?
  • Marie-Hélène Pérennec: Von der notwendigen Unterscheidung von Fiktion und Nicht-Fiktion bei einer Text-Typologie
  • Marianne Schröder: Brauchen wir in der Wortbildungslehre einen textlinguistischen Beschreibungsansatz, der sich an neuen Textphänomenen orientiert?
  • Oliver Stenschke: „Einmal Text - Diskurs und zurück!" Welches Interesse hat die diskursanalytische Forschung daran, Ordnung ins Dickicht der Textdefinition(en) zu bringen?
  • Andreas Vohl: Brauchen wir einen neuen Textbegriff? Der schreibende Affe
  • Ingo Warnke: Adieu Text - bienvenue Diskurs? Über Sinn und Zweck einer post-strukturalistischen Entgrenzung des Textbegriffs
  • Michael Klemm: Wie hältst Du's mit dem Textbegriff? Pragmatische Antworten auf eine Gretchenfrage der (Text-)Linguistik
  • Kirsten Adamzik: Zum Problem des Textbegriffs. Rückblick auf eine Diskussion
  • Gerd Antos: „Reflexionsdynamischer" Textbegriff. Ein Blick in die Zukunft


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